Raus bei schlechtem Wetter

Es ist wunderbar, bei Sonne und einer leichten Brise zu Joggen. Aber auch wenn es draußen kalt oder nass ist, kann man Spaß an der Bewegung haben und etwas für seine Gesundheit tun. Dabei ist einiges zu beachten:

- die richtige Kleidung, je nach Temperatur, Wind, Regen und Gefühl, am besten nach dem Zwiebelschalenprinzip: die unterste Schicht besteht aus enganliegender Funktionswäsche, die den Schweiß von der Haut weg nach außen leitet; darüber bei Regen oder Wind eine Jacke oder Weste aus Gor-Tex o.ä.; bei Kälte dazwischen als wärmende Isolierschicht ein weiteres Shirt oder einen Pulli; dazu Handschuhe, Stirnband, Mütze, Schlauchtuch oder sogar eine Gesichtsmaske. In den ersten Minuten können Sie ruhig etwas frösteln, bis die Muskeln Wärme produzieren. Wenn Sie länger frieren, werden Sie sich evtl. erkälten oder zu schnell laufen und außer Atem geraten; kontrollieren Sie ggf. ihr Tempo mit der Pulsuhr. Sie sollten die äußere Kleidung während des Laufens nach Gefühl öffnen und schließen, aus- und anziehen können, damit Sie sich immer trocken und warm fühlen.
- wenn Sie in der Dämmerung laufen, sollten Sie Reflektoren an der Kleidung haben; im Dunkeln brauchen Sie eine Stirnlampe o.ä.
- halten Sie sich warm, bevor sie starten. Atmen Sie bei Kälte durch die Nase ein, da so die Luft angewärmt wird. Laufen Sie nicht bei starkem Frost.
- laufen Sie bei Nässe, Match oder Schnee langsamer und konzentriert, bei Eis am sichersten gar nicht (manchmal muss man das Hermannslauf-Training auf den geräumten Wegen in der Stadt beginnen und erst später im Teutoburger Wald fortsetzen). Nehmen Sie ein Handy für den Notfall mit.
- um nachher nicht auszukühlen, am besten bald duschen und trockene Kleidung anziehen.
- waren Sie beim Laufen ohne Beschwerden und etwas angestrengt? Fühlen Sie sich nachher leicht müde, aber fit? Dann haben Sie etwas für Ihre Gesundheit getan! (siehe auch Flyer der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention "Bewegung und Sport: Anfangen ja, aber wie?")